Kleebornen und die gleichnamige Mühle gehören zu den zwölf Höfen, die seit 1902 unter dem Ortsnamen Weiershagen geführt werden. Eine erste Erwähnung findet sich als „Klebergh“ auf der 1575 erstellen Karte von Arnold Mercator. Allerdings läßt sich annehmen, dass der Kartograf den Ortsnamen nicht richtig angegeben hat, denn in späteren Erwähnungen, wie der homburgischen Abgabenliste der Futterhaferzettel aus dem Jahre 1580 heißt es „Im Kleebornen“. Genannt wird Heinrich Im Kleebornen, Paulus Sohn.Auch die umgebenen Flurnamen „Im Hof Kleebornen“, „Im Kleeborner Ohl“, „In der Kleeborner Wiese“, „Im bzw. Am Kleebörnchen“, „Aufm Kleeborner Kamp“ weisen daraufhin, dass die Darstellung von 1575 nicht korrekt ist. Der Born bzw. der Bornen steht für einen natürlich fließenden, nicht gegrabenen Quellbrunnen im Walde oder auf einer Wiese. In diesem Fall ist es eine Kleewiese. Aus dieser Quelle entspringt auch ein kleiner Siefen, der dann in die Wiehl fließt. Flussabwärts der Wiehl liegt nach einigen hundert Metern die Kleeborner Mühle, die 1705 von den Grafen zu Sayn-Wittgenstein-Homburg gebaut und verpachtet wurde. So heßt es: „Rechnung von der neuen Mühle in den Klebornenen waß die selbe vomm gnadtigsten Bauholz grosslich gekoft hatt“.
Kleebornen vor dem Ersten Weltkrieg