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| ort:flurnamen:berge [2023/07/04 00:27] – Achim Höhler | ort:flurnamen:berge [2026/09/27 23:51] (aktuell) – Achim Höhler | ||
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| ^Berg^Höhe^Lage & Bedeutung^ | ^Berg^Höhe^Lage & Bedeutung^ | ||
| - | |Großer | + | |Heckberg (Im Heck)|383, |
| |Immerkopf (Auf dem Immerhöchsten)|364, | |Immerkopf (Auf dem Immerhöchsten)|364, | ||
| |Schimmelhau (Im Schimmelhau)|364, | |Schimmelhau (Im Schimmelhau)|364, | ||
| Zeile 21: | Zeile 21: | ||
| |Hardtskopf (Auf der Hardt)|307, | |Hardtskopf (Auf der Hardt)|307, | ||
| |Hömel (Im Hömel)|305, | |Hömel (Im Hömel)|305, | ||
| - | |Heienhardt (Auf der Heienharth)|276, | + | |Heienhardt (Auf der Heienharth)|276, |
| |Wiehau (Im Wiehau)|265, | |Wiehau (Im Wiehau)|265, | ||
| - | |Heskesberg (Auf dem Heskenberg)|265, | + | |Heskesberg (Auf dem Heskenberg)|265, |
| |Sonnenscheinsberg (Im Sonnenschein)|265, | |Sonnenscheinsberg (Im Sonnenschein)|265, | ||
| |Mühlenhardt (Auf der Mühlenhardt)|254, | |Mühlenhardt (Auf der Mühlenhardt)|254, | ||
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| ==== Löher Kopf ==== | ==== Löher Kopf ==== | ||
| - | er Löher Kopf ist ein 352,8 hoher Berg bei Drabenderhöhe und wird von den Bächen Loope, Umschersiefen, | + | Der Löher Kopf ist ein 352,8 hoher Berg bei Drabenderhöhe und wird von den Bächen Loope, Umschersiefen, |
| Die Anhöhe liegt in den historischen Fluren von Büddelhagen, | Die Anhöhe liegt in den historischen Fluren von Büddelhagen, | ||
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| ==== Steimel ===== | ==== Steimel ===== | ||
| - | Der Steimel ist ein 350,9 m hoher Berg mit einem schönen Waldgebiet nördlich von Büddelhagen. Der Name setzt sich aus den Wörtern Stein und Bühl (althochdeutsch buhil) zusammen. Bühl steht für einen Berg oder eine Anhöhe. Der heimischen Dialekt verkürzt die beiden Wörter und setzt sie zu Steemel, hochdeutsch umgedeutet zu Steimel zusammen. Der Steimel ist also der Steinberg | + | Der Steimel ist ein 350,9 m hoher Berg mit einem schönen Waldgebiet nördlich von Büddelhagen. Der Name setzt sich aus den Wörtern Stein und Bühl (althochdeutsch buhil) zusammen. Bühl steht für einen Berg oder eine Anhöhe. Der heimischen Dialekt verkürzt die beiden Wörter und setzt sie zu Steemel, hochdeutsch umgedeutet zu Steimel zusammen. Der Steimel ist also der Steinberg. Historisch gesehen bildete das Waldgbiet um den Steimel die Flur " |
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| + | ====Rafelsberg==== | ||
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| + | Der Rafelsberg gehört zu den unbekannteren Bergen im Heckberger Wald und liegt westlich der Ortschaft Büddelhagen in der Gemeinde Engelskirchen. Wer viel Wald und Natur mag, ist hier genau richtig. Der Rafelsberg misst eine Höhe von 360,4 m. Weite Gebiete stehen hier unter Naturschutz. | ||
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| + | Das Gebiet liegt in den historischen Fluren " | ||
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| + | Den Namensursprung zu deuten, gestaltet sich nicht so einfach. Es ist anzunehmen, dass es sich um eine Zusammensetzung des mittelhochdeutschen „rāwe “, was für Ruhe steht und des ebenfalls mittelhochdeutschen " | ||
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| + | Mit der preußischen Uraufnahme wurden von dem Gebiet erstmals Katasterunterlagen im Jahre 1828 erstellt. Aus dieser lässt sich entnehmen, dass die Waldungen insbesondere den Einwohnern von Büddelhagen, | ||
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| + | Die Besitzverhältnisse des Waldes veränderten sich allerdings Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhundert. Nach der Betriebskarte "der Engels' | ||
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| + | Auch heute noch gibt es Erzählungen, | ||
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| + | Wie schon erwähnt, gehörten die Waldgebiete zusammen mit den benachbarten Ortschaften Anfang, | ||
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| + | Auch in der Presse wurde das Thema hitzig aufgenommen. Die " | ||
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| + | Nach 8 Jahren langer Streitigkeiten mit den Gemeinden Much und Engelskirchen gelang am 1. Oktober 1932 zumindest die Ausgemeindung der Orte Scheidt und Anfang. Die anderen Orte verblieben weiterhin bei Much und Engelskirchen. Der damalige Bürgermeister der Gemeinde Drabenderhöhe Dr. Hermann Lutter versuchte auch in den folgenden Jahren die Eingemeindung der anderen Orte voranzutreiben, | ||
| + | In welcher Beziehung Gustav Neuschäfer zur Gemeinde Engelskirchen und zu Hermann Engels stand, bleibt noch aufzuklären. | ||
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| + | Letztendlich wurden die Orte Brächen, Büddelhagen und Verr am 1. Januar 1975 der Stadt Wiehl zugeschlagen. Allerdings hielt man sich nicht an bestehende Flurgrenzen, | ||
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