Heimatverein Drabenderhöhe e.V.

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 Nach der Familie von Lützenrode, war ein Adolph von Katterbach, Amtmann zu Porz,  der Besitzer. Seine Tochter heiratete 1650 den Freiherrn Matthias von Nagel. Sie brachte das Gut als Mitgift in den Besitz der Familie von Nagel. 1652 beantrage Freiherr von Nagel die Aufnahme als Abgeordneter der Ritterschaft in den bergischen Landtag. Dies wurde 1653 bestätigt und das Gut Leuscherath stieg zu einem adeligen Sitz auf. 1694 wurde das Gut samt Mühle und dem zwölften Teil an der Hälfte des Mucher Zehnten von Georg Adolf von Nagel an den damaligen  Pächter, Kaufmann und Großhändler Peter Jacob Wülfing veräussert. Wülfing war reformierten Glaubens, gehörte der Drabenderhöher Kirchengemeinde an und wohnte mit seiner Frau Anna Gertrud von Recklinghausen in Unterkaltenbach. Ursprünglich stammt er aus Elberfeld und wurde 1662 geboren. Er ließ das Gebäude neu errichten. Davon zeugt eine Wappenplatte beider Familien aus dem Jahre 1694.  Wülfing wurde 1706 erschlagen und im Chor der Kirche zu Drabenderhöhe beerdigt. An der Drabenderhöher Kirche erinnern noch die Grabplattten des Ehepaars an die Familien Wülfing und von Recklinghausen.  Nach der Familie von Lützenrode, war ein Adolph von Katterbach, Amtmann zu Porz,  der Besitzer. Seine Tochter heiratete 1650 den Freiherrn Matthias von Nagel. Sie brachte das Gut als Mitgift in den Besitz der Familie von Nagel. 1652 beantrage Freiherr von Nagel die Aufnahme als Abgeordneter der Ritterschaft in den bergischen Landtag. Dies wurde 1653 bestätigt und das Gut Leuscherath stieg zu einem adeligen Sitz auf. 1694 wurde das Gut samt Mühle und dem zwölften Teil an der Hälfte des Mucher Zehnten von Georg Adolf von Nagel an den damaligen  Pächter, Kaufmann und Großhändler Peter Jacob Wülfing veräussert. Wülfing war reformierten Glaubens, gehörte der Drabenderhöher Kirchengemeinde an und wohnte mit seiner Frau Anna Gertrud von Recklinghausen in Unterkaltenbach. Ursprünglich stammt er aus Elberfeld und wurde 1662 geboren. Er ließ das Gebäude neu errichten. Davon zeugt eine Wappenplatte beider Familien aus dem Jahre 1694.  Wülfing wurde 1706 erschlagen und im Chor der Kirche zu Drabenderhöhe beerdigt. An der Drabenderhöher Kirche erinnern noch die Grabplattten des Ehepaars an die Familien Wülfing und von Recklinghausen. 
-Mit seinem Tod erbten die Töchter und ein Sohn Leuscherath. Anna Elisabeth Wülfing heiratete Conrad Pütter, der die Grube „Schmale Kaule“, später Aurora bei Oberdorf betrieb. Er war Gießereibesitzer und stammte aus einer Bürgermeisterfamilie aus Iserlohn.  Die Tochter Anna Catharina Wülfing heiratete Conrads Bruder Heinrich Johannes Pütter und verzog nach Iserlohn. Wülfings Sohn Peter Matthias Justus war Richter und ging nach Hagen. Beim Tod seines Vaters war er erst zwei Jahre alt. Später erbte Johann Peter Heß, Ehemann von Anna Katharina Wilhelmina Pütter, die Tochter von Conrad Pütter, das Anwesen. Sein Sohn Christian Heß ist 1808 als Schöffe und 1810 als Munizipialrat zu Much erwähnt. Seine Nachkommen lebten bis in die 1920er Jahre in Leuscherath. Im 19. Jhd. scheint das Anwesen verfallen zu sein. Die Mühle war noch bis Ende der 1890er Jahre in Betrieb. +Mit seinem Tod erbten die Töchter und ein Sohn Leuscherath. Anna Elisabeth Wülfing heiratete Conrad Pütter, der die Grube „Schmale Kaule“, später Aurora bei Oberdorf betrieb. Er war Gießereibesitzer und stammte aus einer Bürgermeisterfamilie aus Iserlohn.  Die Tochter Anna Catharina Wülfing heiratete Conrads Bruder Heinrich Johannes Pütter und verzog nach Iserlohn. Wülfings Sohn Peter Matthias Justus war Richter und ging nach Hagen. Beim Tod seines Vaters war er erst zwei Jahre alt. Später erbte Johann Peter Heß, Ehemann von Anna Katharina Wilhelmina Pütter, die Tochter von Conrad Pütter, das Anwesen. Sein Sohn Christian Heß ist 1808 als Schöffe und 1810 als Munizipialrat zu Much erwähnt. Seine Nachkommen lebten bis in die 1920er Jahre in Leuscherath. In einem preußischen Adressbuchverzeichnis von 1884 wird als Mühlenbesitzer Anton Ley in Niederbech genannt. Die Mühle war noch bis Ende der 1890er Jahre in Betrieb. 
  
 {{:hoefe:weiterehoefe:img570.jpg?200|}} Die Leuscherather Mühle {{:hoefe:weiterehoefe:img570.jpg?200|}} Die Leuscherather Mühle
  
-Diese brannte dann aus und es verblieb nur der Mühlenteich, die man auch Leuscherather Klus nennt. Die Wülfingsche Wappenplatte gelangte dann später in den heutigen Gasthof in der Herferather Mühle. +Diese brannte dann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus und es verblieb nur der Mühlenteich, den man auch Leuscherather Klus ("Die Klause") oder auch "Die Klause" nennt. Der Begriff stammt vom lateinischen "clusa", was "Verschluss" bedeutet und später im alt- und mittelhochdeutschen übernommen wurde. Die Klause ist also ein Damm, um einen Mühlenteich aufzustauen. Die Wülfingsche Wappenplatte gelangte dann später in den heute geschlossenen Gasthof in der Herferather Mühle.  
  
 Leuscherath war immer ein sehr kleiner Weiler geblieben. Im Jahre 1809 zählte der Ort 20 Einwohner, davon noch 1 Person reformierter Religion. 1843 waren es immer noch 20 Personen, alle katholisch in 4 Häusern, 1868 blieb es bei 20 Einwohnern, 1885 existieren 5 Häuser mit 26 Einwohern, 1900 waren es dann 24 Personen. Leuscherath war immer ein sehr kleiner Weiler geblieben. Im Jahre 1809 zählte der Ort 20 Einwohner, davon noch 1 Person reformierter Religion. 1843 waren es immer noch 20 Personen, alle katholisch in 4 Häusern, 1868 blieb es bei 20 Einwohnern, 1885 existieren 5 Häuser mit 26 Einwohern, 1900 waren es dann 24 Personen.

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