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| - | ====Leuscherather Mühle==== | + | ===== Die Leuscherather Mühle |
| - | Leuscherath liegt etwa 3 km südlich von Drabenderhöhe und wurde als Rodungshof in der Besiedelungsphase des Bergischen Landes nach 800 n. Chr. gegründet. Der Name geht auf das althochdeutsche „luzzil“ und mittelhochdeutsche „lützel“, | + | Leuscherath liegt etwa 3 km südlich von Drabenderhöhe und wurde als Rodungshof in der Besiedelungsphase des Bergischen Landes nach 800 n. Chr. gegründet. Der Name geht auf das althochdeutsche „luzzil“ und mittelhochdeutsche „lützel“, |
| - | Im Jahre 1440 wird ein Albrecht von Gevertzhaen genannt von Lützenrode zu Schönstein genannt. Zwischen 1512 und 1543 erscheint in den Urkunden ein Ritter Bertram von Lützenrode, | + | Im Jahre 1440 wird ein Albrecht von Gevertzhaen genannt von Lützenrode zu Schönstein genannt. Zwischen 1512 und 1543 erscheint in den Urkunden ein Ritter Bertram von Lützenrode, |
| - | Bereits um 1575 wird auf der Mercatorkarte eine Mühle „in der Brechtersaidt“, | + | Bereits um 1575 wird auf der Mercatorkarte eine Mühle „in der Brechtersaidt“, |
| - | Mit seinem Tod erbten die Töchter und ein Sohn Leuscherath. Anna Elisabeth Wülfing heiratete Conrad Pütter, der die Grube „Schmale Kaule“, später Aurora bei Oberdorf betrieb. Er war Gießereibesitzer und stammte aus einer Bürgermeisterfamilie aus Iserlohn. | + | Im Jahre 1615 erscheint die Ölmühle in den Homburgischen Renteirechnungen. Dort heißt es, dass die Mühle zur Hälfte im Herzogtum Berg lag. Die Einahmen der Mühle wurden von einem " |
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| + | Nach der Familie von Lützenrode, | ||
| + | Mit seinem Tod erbten die Töchter und ein Sohn Leuscherath. Anna Elisabeth Wülfing heiratete Conrad Pütter, der die Grube „Schmale Kaule“, später Aurora bei Oberdorf betrieb. Er war Gießereibesitzer und stammte aus einer Bürgermeisterfamilie aus Iserlohn. | ||
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| - | Diese brannte dann aus und es verblieb nur der Mühlenteich, | + | Diese brannte dann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts |
| - | Leuscherath war immer ein sehr kleiner Weiler geblieben. Im Jahre 1809 zählte der Ort 20 Einwohner, davon noch 1 Person reformierter | + | Leuscherath war immer ein sehr kleiner Weiler geblieben. Im Jahre 1809 zählte der Ort 20 Einwohner, davon noch 1 Person reformierter |
| Es ranken sich noch einige Legenden um die alte Mühle. Von Peter-Josef Heß, dem damligen Besitzer der Mühle, wurde diese überliefert. „Hess, der mit großer Liebe der Jagd oblag, war wieder einmal auf einem Pirschgang, als er einen schweren Hasen an einer Hecke wahrnimmt. In der Hoffnung, rasch einen fetten Braten in seine Jagdtasche zu bekommen, schlägt er seine Pannenflinte an und schießt. Doch was ist das, der Hase ist plötzlich vom Erdboden verschwunden, | Es ranken sich noch einige Legenden um die alte Mühle. Von Peter-Josef Heß, dem damligen Besitzer der Mühle, wurde diese überliefert. „Hess, der mit großer Liebe der Jagd oblag, war wieder einmal auf einem Pirschgang, als er einen schweren Hasen an einer Hecke wahrnimmt. In der Hoffnung, rasch einen fetten Braten in seine Jagdtasche zu bekommen, schlägt er seine Pannenflinte an und schießt. Doch was ist das, der Hase ist plötzlich vom Erdboden verschwunden, | ||